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Beiträge zu 'Lifestyle'

8. Zürich Film Festival – 2

02 Okt

Kapringen – A Hijacking: Ein Film über ein dänisches Frachtschiff, das von somalischen Piraten im indischen Ozean entführt wird. Der Regisseur Tobias Lindholm beschreibt recht eindrücklich was einerseits die Crew und im speziellen der Koch des Schiffs und andererseits der Chef der Reederei, der die Verhandlungen führt, durchmachen müssen. In einigen Szenen ist der Film sehr nahe an einer Dokumentation und verliert dadurch etwas an Fahrt und Spannung, aber dafür lernt man recht viel über die somalischen Piraten und wie man sich verhalten sollte, wenn man von ihnen entführt wird oder mit ihnen Verhandlungen führen muss.

3 von 5 Punkten.

Punk: Ein Film über einen jungen Punk in Paris und seinen Alltag. Mehr gibt der Film nicht her: Geschichte gibt es keine und die Handlungen der beteiligten Personen haben keine Konsequenzen. Als Zuseher tat ich mir schwer dem nicht vorhandenen roten Faden zwischen Mutter-Sohn-Geschichte, Sohn-Ersatzvater-Geschichte, Punkkonzerten und Gewaltorgien zu folgen. Die fahrige unruhige Kameraführung mit vielen extremen hell-dunkel Wechseln tat ihr übriges um mich schon in der Mitte des Films das Ende herbeisehnen zu lassen.

Schade eigentlich, denn mit dem Setting hätte man auch einen interessanten Film über Identitätsfindung, sozialen Gruppenzwang, das Erwachsenwerden und das Punk-sein ansich machen können. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte eines Pariser Jugendlichen, der sie im Alter von 15 Jahren niedergeschrieben hat. Insofern hatte der Regisseur wohl nicht allzuviel Freiheit in der Umsetzung.

Der Regisseur Jean-Stéphane Sauvaire und der Producer Victorien Vaney waren anschliessend answesend um dem Publikum Frage und Antwort zu stehen. Sie kamen nach eigenen Angaben gerade von einem Galadinner und waren – ebenfalls nach eigenen Aussagen – betrunken. Das war anfangs lustig, aber mit der Zeit anstrengend, weil alle Fragen weit ausschweifend und ohne auf den Punkt zu kommen beantwortet wurden. Wir sind dann vorzeitig gegangen.

2 von 5 Punkten.

 
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8. Zürich Film Festival – 1

30 Sep

Wie auch letztes Jahr haben wir uns wieder Tickets für einige interessant klingende Film für das diesjährige Zurich Film Festival besorgt.

Hamilton: I Nationens Intresse: Nachdem wir für den offiziellen Eröffnungsfilm Savages leider keine Karten mehr bekommen haben, haben wir uns für den „Schwedischen James Bond“ als unseren persönlichen Eröffnungsfilm entschieden und wurden nicht enttäuscht: Ein solider Action-Film mit einigen überraschenden Momenten. Im Anschluss war die überaus sympatische Regisseurin Kathrine Windfeld anwesend und hat einige Fragen des Moderators beantwortet. Überraschenderweise kamen danach – für ein schweizer Publikum – ungewöhnlich viele Fragen aus dem zu etwa einem Drittel gefüllten Auditorium. Der Moderator musste die Q&A Session dann sogar abbrechen, weil die Zuseher des nachfolgenden Films schon in den Saal wollten.

4 von 5 Punkten.

End of Watch: Für diesen Film hatten wir leider „nur“ Tickets für den Balkon im corso 1. So weit weg von der Leinwand bin ich noch nie in einem Kino gesessen. Und die Perspektive von oben ist auch eher gewöhnungsbedürftig. Der Film selbst hat das aber mehr als wett gemacht. Jake Gyllenhaal und Michael Peña spielen zwei Streifenpolizisten in einer „schlechteren“ Gegend von Los Angeles. Der Film zeigt – soweit ich das beurteilen kann – ein sehr realitätsnahes Bild dieses knochenharten Jobs und das Ende des Films sorgt dafür, dass man die eine oder andere Träne verdrücken muss. Im Anschluss stand der Producer David Ayer anwesend und hat ein paar Fragen beantwortet. Die Antworten auf die vom Moderator gestellten Fragen waren recht „amerikanisch“ und so sind wir – auch weil die darauffolgenden Fragen aus dem Publikum oben am Balkon kaum zu verstehen waren – vor dem Ende der Session gegangen.

5 von 5 Punken.

Broken: Broken ist ein Film über drei Familien in einem Londoner Vorort und wie die Schicksale der einzelnen Familienmitglieder miteinander verwoben sind. An dem Film gibt es nichts auszusetzen – super Schauspieler, tolles Drehbuch und sehr gute Inszenierung. Und auch hier war es am Ende sehr emotional und traurig. Am Ende war leider kein Representant der Schauspieler oder Filmcrew da um sich einem Q&A zu stellen.

5 von 5 Punkten.

 
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Susak

09 Jul

Sicht aus dem Fenster von Susak 631 Richtung Südwesten

Sicht der Terrasse von Susak 631 Richtung Nordosten

Sicht auf dem Weg zum Meer

Sicht auf dem Weg zum Meer

 
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Pragg-Jenaz / Klosters / Davos

16 Jan

Übers verlängerte Wochenende sind wir nach Graubünden gefahren. Wir haben zwei Nächte im Landgasthof Sommerfeld verbracht und es uns dort bei ausgezeichnetem Essen und Sauna gut gehen lassen. In Pragg-Jenaz ist man ohne Auto relativ eingeschränkt, also sind wir Samstags mit dem Postbus und dem Zug nach Klosters gefahren und haben den (oder die?) Madrisa mit der Gondel erklommen. Oben gibts einen 3.5 Kilometer langen Schneewanderweg mit super Aussicht.

Klosters Madrisa

Klosters Madrisa

Klosters Madrisa

Das Wetter war perfekt: Blauer Himmel ohne einer einzigen Wolke, windstill, erträgliche Temperaturen und weisser pulvriger Schnee. Zwischendurch haben wir an einer Almhütte Rast gemacht und uns mit heissen Getränken, Pommes und Bratwurst gestärkt.

Am zweiten Tag nach dem Auschecken gehts via Postbus und Zug nach Davos (Fahrzeit etwas mehr als eine Stunde). Davos ist um einiges grösser als Klosters und versprüht dank architektonischer Sünden aus den 50er/60er Jahren nicht so den Charme eines Alpendorfs. An der Talstation der Schatzalpbahn borgen wir uns Schlitten aus und dann gehts mit der Standseilbahn knapp 10 Minuten auf die Schatzalp. Oben gibt es einige Winterwanderwege zu begehen und eine 2.5km lange Schlittelbahn bis ins Tal hinunter zu befahren.

Davos Schatzalp

Davos Schatzalp

Und weil die Schlittelfahrt so schön war nehmen wir die Standseilbahn noch einmal und schlitteln ein zweites Mal hinunter. Danach ist die Kleidung zwar komplett durchnässt, aber das ist der Spass wert.

Danach noch schnell Postkarten in den Briefkasten geworfen und das Gepäck aus dem Schliessfach am Bahnhof geholt und ab in den Zug nach Hause.

Ein gelungener Ausflug!

 
 

Sushi im Ototo in der Nordstrasse

08 Jan

Auf DailyDeal gab es letztens einen Gutschein für eine Sushiplatte für zwei Personen im Ototo. Und nachdem das direkt bei uns um die Ecke ist haben wir hat Martha zugeschlagen.

Das Restaurant selbst ist relativ klein und die Wände sind in gewöhnungsbedürftigem Grün gestrichen. Soweit der erste Eindruck. Die Bedienung war ein Schweizer, der zwar sehr freundlich war, aber irgendwie besser in ein Schweizer Restaurant gepasst hätte. Als Apero gab es sehr guten Thunfisch mit Sesamcrèmesauce.

Die Hauptspeise – Thunfisch Maki, Lachs Nigiri, Thunfisch Nigiri, Kingfisch Nigiri, Aal Nigiri, Sushi Omlette, Gunkan Maki und Crevetten Nigiri – war in Ordnung. Ich habe schon besseres, aber auch schon wesentlich schlechteres Sushi gegessen. Als Nachtisch haben wir uns ein Macha Glacé (Grüntee Eis) geteilt, das war sehr lecker.

Das kulinarische Teil war durchschnittlich bis gut, aber die Liebe zum Detail hat mir etwas gefehlt: Zu den Teekannen wurde kein Schälchen serviert wo man die Teebeutel nach dem Ziehen platzieren könnte. Die Hauptspeisse wurde in relativ stillosen Plastiktabletts serviert. Das Dessert waren drei Kugeln Eis in einer Glasschale ohne irgendeiner Art von Dekoration.

 
 

Club Fümoar

07 Dez

Am Samstag waren wir in Basel im Ausgang in der Bar Bücheli. Bevor man dort allerdings bedient wird, muss man Mitglied im Club Fümoar werden. Die Mitgliedschaft kostet 3 Franken im Monat oder – allerdings erst ab Jänner erhältlich – 10 Franken für ein ganzes Jahr.

Wer (Zwangs-)Mitglied in dem Club ist, verzichtet zum einen auf den gesetzlichen Passivraucherschutz und darf – vermutlich weil man sich rechtlich gesehen nicht mehr in einer öffentlichen Bar sondern in einem Clubraum befindet – rauchen. Oder – in meinem Fall – passivrauchen.

Dieser Club Fümoar – so wurde mir gesagt – ist schweizweit in Basel einzigartig und ein Grossteil der Bars und Clubs der Stadt verlangen so eine Mitgliedschaft.

Als wir am frühen morgen die Bar verliessen fühlte ich mich sehr an alte Zeiten erinnert: Die Kleidung und die Haare stinken. Pfui.

Mitgliedskarte Fümoar - Vorderansicht

Mitgliedskarte Fümoar - Rückansicht

Der Piña Colada in der Bar Bücheli ist übrigens nicht zu empfehlen.

 
 

Österreichische Weihnachten

17 Nov

Das Kaufhaus Globus wirbt in Moment sehr massiv mit „Östereichischen Weihnachten“. In meinem Kopf unterscheidet sich das Weihnachtsfest in Österreich nicht sehr von anderen mitteleuropäischen Weihnachtsfesten. Ganz sicher allerdings habe ich nicht eine verrucht blickende Sissi im Kopf wenn ich an das Fest denke.

Globus Leuchtplakat in Zürich

Die Fluglinie Niki wirbt übrigens in Zürich auch mit „Lassen Sie sich vom vorweihnachtlichen Wien verzaubern„.

 
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Selbstgemachtes Sushi

06 Nov

Sushi in Zürich im Restaurant zu essen ist gut, aber teuer. Was liegt daher näher als mit ein paar Freunden Sushi gemeinsam selbst zu machen und zu verzehren?

Das Wichtigste ist wohl der frische Fisch. Den haben wir vom Frisch-Fisch Mercato in Zürich Altstätten gekauft. Am Mittwoch vorbestellt und am Freitag abgeholt. Praktisch, auch weil der Laden direkt bei meinem Arbeitsort ist. Für 7 Personen haben wir 300g Lachs und 300g Thunfisch genommen und dafür etwa 40 Franken bezahlt.

Der Reis muss gewaschen werden bis das Wasser klar ist und nach dem Kochen mit einer Gewürzmischung vermengt werden. Wir haben für 1kg Reis 24 Esslöffel Reisessig, 16 Esslöffel Zucker und 8 Esslöffel Salz genommen. Genaue Rezepte gibts zum Beispiel bei chefkoch.de.

Neben dem Reis und dem Fisch hatten wir noch Gurke, Avocado und Krebsfleischimitat als „Füllung“. Die Meeresalgenblätter und die zum Rollen notwendigen Matten bekommt man in jedem grösseren Supermarkt mit Asia-Abteilung.

Der Fisch und die restlichen Füllungen sollten in möglichst lange Stücke mit einer Kantenbreite von etwa 5 bis 7 Millimeter geschnitten werden. Danach die Nori-Blätter mit einer dünnen Schicht Reis belegen und an einem Rand einen etwa eineinhalb Zentimeter breiten Streifen aussparen. Die Füllung wählen und um diese die Rolle mit Hilfe der Makisu rollen. Den ausgesparten Streifen mit Wasser benetzen und die Rolle zukleben. Danach kann die Rolle in etwa 2 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten und serviert werden.

300g Lachs und 300g Thunfisch

Sushi Rollen

Sushi Rollen

Sushi Rolle schneiden

Sushi

Fazit: Sushi im Restaurant schmeckt natürlich besser, aber das selbstgemachte Sushi schmeckt auch nicht schlecht und das Preis/Mengen-Verhältnis ist – in Zürich – unschlagbar. Ausserdem macht das Zubereiten Spass.

Ich freu mich schon aufs nächste Mal!

 
 

7. Zürich Film Festival Teil 2

02 Okt

Schwarzkopf: Ich kenne mich in der österreichischen „Untergrund“ Hip Hop Szene überhaupt nicht aus und kannte vor dem Film weder Nazar noch Raf Camora. Der Regisseur Arman T. Riahi hat eine für meine Betriffe total untypische Dokumentation zum Thema Einwanderung, Identität(sfindung), Integration und Hip Hop Musik geschaffen. Untypisch deswegen, weil er es geschafft hat einen aktuellen Lebensabschnitt Nazars zu dokumentieren und parallel dazu durch zwei weitere Generationen von Einwanderungskindern (etwa 8 bis 12 & 17 bis 19 Jahre) frühere Lebensabschnitte des Rappers zu portraitieren. Durch diese „Zeitsprünge“ erzeugt der Regisseur einen insgesamt sehr vielschichtigen runden Film.

Schön fand ich auch, dass Arman T. Riahi nach dem Film anwesend war und sich eine – zwar in kleiner Runde, aber doch – interessante Diskussion entwickelt hat. Toll finde ich ausserdem, dass die Website zum Film weiterführende Aktionen (Rap Contest, Screenings in der Klasse inklusive Unterrichtsmaterial für die Lehrer, …) anbietet um so einen Teil zum schwierigen Thema der Integration beizutragen.

5 von 5 Punkten.

Texas Killing Fields: Ein klassischer Krimi/Thriller mit zwei Ermittlern, die zwischen zwei verschiedenen Fällen hin- und hergerissen werden. Filme wie diese gefallen mir, weil mich die realitätsnahe Darstellung der Polizeiarbeit fasziniert. Insgesamt war die Geschichte allerdings etwas kompliziert und unübersichtlich und das Ende war leider etwas abrupt und kitschig.

3 von 5 Punkten.

Shame: Ein Film über Beziehungen, Beziehungsunfähigkeit und der Sehnsucht nach etwas Unbenanntem. Hat mich vor allem bezüglich Letzterem recht an Kubricks Eyes Wide Shut erinnert, was aber auch daran lag, dass die (positive) Langsamkeit einzelner Szenen und die düsteren Grossstadtszenen (in diesem Fall New York) eine frappante Ähnlichkeit hatten.

Interessant auch war auch, dass der Film am Festival von Ärzte ohne Grenzen gesponsert wurde, obwohl dies selbst ein Verein ist, der auf Spendengelder angewiesen ist.

3 von 5 Punkten.

Übrigens: Atmen hat das Goldene Auge für den besten deutschsprachigen Spielfilm am 7. Zürich Film Festival gewonnen.

 
 

7. Zürich Film Festival Teil 1

27 Sep

Von den unzähligen beim 7. Zürich Film Festival angebotenen Filmen haben wir uns 8 7 Filme ausgesucht und via Starticket unkompliziert Tickets zum Drucken zu Hause erstanden.

Hier ein paar kurze Gedanken und Eindrücke  zu den ersten vier Filmen:

Wuthering Heights: Ansich bin ich ja ein grosser Freund von historischen Kostümdramen wie The Duchess oder Pride and Prejudice, aber dieser Film konnte mich von der Umsetzung her nicht überzeugen. Die Kameraführung war – gelinde gesagt – anstrengend. Die Regisseurin Andrea Arnold hat sich für eine kontinuierliche non-steady-cam „Handkamera“ entschieden wodurch während des ganzen Films keine einzige ruhig geführte Szene vorhanden war. Teilweise war der Effekt passend, beispielsweise wenn die beiden Protagonisten über die flachen Hügel der Farm laufen und der Kameramann ihnen nachläuft, aber grössenteils war er unnötig und hat das Folgen der Handlung richtig schwierig gemacht.

2 von 5 Punkten.

Die Kriegerin: Rechtsextremismus in Deutschland ist immer ein interessantes Thema. Der Regisseur/Autor hat sich dem Thema sehr behutsam genähert und – bis auf ein paar kleine unnötige Sprünge in der Handlung – ein tolles Portrait zweier Mädchen in dem Mileu geschaffen. Im Film selbst war relativ viel – meines Erachtens nach – authentische Musik mit rechtsradikalen Inhalten zu hören, im Abspann war dann zu lesen, dass diese eigens für den Film produziert wurde und die Musiker sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanzieren.

4 von 5 Punkten.

Atmen: Regie Debut von Karl Markovics, spielt in Wien und ist alleine deswegen als Auslandsösterreicher schon ansehenswert. Es ist einfach schön den Wiener Dialekt zu hören und Drehorte wiederzuerkennen. Der Film beinhaltet zwei mir bisher eher nicht untergekommene Themenbereiche: Zum Einen die Jugendvollzugsanstalt, die ich bisher maximal aus kurzen Einstellungen in Tatort Krimis kannte. Markovics zeichnet ein fast schon dokumentarisches Bild der Vorgänge und sozialen Rangordnung in so einer Anstalt. Der andere Bereich betrifft die Bestattung Wien. Natürlich sterben in Wien täglich Menschen an natürlichen und unnatürlichen Umständen, aber ich habe mir noch nie Gedanken gemacht, was dann mit den Leichen genau passiert. Der Film zeigt dies sehr gut im Rahmen der erzählten Geschichte.

5 von 5 Punkten.

Mary & Johnny: Ein Film, der in Zürich spielt und in dem im Züricher Dialekt gesprochen wird. Die Vorstellung am 25. Oktober war die Weltpremiere und ausverkauft. Dementsprechend waren auch viele BC-Promis und Journalisten und Kamerateams vor Ort. Der Film selbst hatte neben ein paar wenigen guten Szenen einige Schwächen, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Nach dem Film standen die beiden Regisseure Samuel Schwarz & Julian M. Grünthal sowie die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller Rede und Antwort, allerdings endete das ganze in Selbstbeweihräucherung und leider nicht in einer interessanten Diskussion. Letzteres lag auch daran, dass der Film insgesamt recht seicht war und die danach von den Regisseuren herbeidiskutierte Gesellschaftskritik (z.B. die Einnahme des öffentlichen Raums durch private Firmen) einfach nicht beinhaltete.

2 von 5 Punkten.

 
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