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Beiträge zu 'Software'

WordPress: Vollständiger RSS-Feed (Update)

29 Mai

Mir ist zu Ohren gekommen – danke Maehmann – dass manche RSS Clients den RSS2 Feed von WordPress nicht vollständig darstellen und die Beiträge nach einer gewissen Wortanzahl mit […] abgeschnitten werden. Das mag vielleicht für kommerzielle Websites nützlich sein um die Besucher dazu zu motivieren auf die Website zu surfen und diese etwaig vorhandenen Werbebannern auszusetzen, bei meiner kleinen Seite ist das allerdings nicht sinnvoll.

Übrigens: Der Effekt tritt auch auf wenn im Admin-Backend unter Settings -> Reading -> For each article in a feed, show „Full text“ ausgewählt ist. Betroffen sind zum Beispiel der integrierte RSS-Reader in Firefox und der Google Reader.

Auf Devils‘ Workshop habe ich eine Lösung für das Problem gefunden: Dazu muss die Datei /wp-includes/feed-rss2.php editiert werden und – in WordPress Version 3.1.3 – Zeile 46 auskommentiert werden.

Am besten wie auf Devils‘ Workshop empfohlen nach „<?php if (get_option(‚rss_use_excerpt‘)) : ?>“ suchen und die Zeilen wie folgt ändern:

   <?php if (get_option('rss_use_excerpt')) : ?>
      <description><![CDATA[<?php the_excerpt_rss() ?>]]></description>
   <?php else : ?>
      <!-- <description><![CDATA[<?php the_excerpt_rss() ?>]]></description> -->

Vorsicht: Der Hack wird vermutlich durch die automatische WordPress Update Funktion bei der nächsten Version 3.1.4 wieder deaktiviert und muss unter Umständen erneut angewendet werden.

Update: Der RSS2 Feed scheint auch nach dem automatischen Update auf WordPress 3.2.1 weiterhin zu funktionieren.

 
 

Firefox Pinch-to-zoom

16 Mai

Gerade eben bei dª]V[ªX entdeckt wie man die klassische Zweifinger-Zoomgeste im Firefox 4 unter OSX verwenden kann:

In die Adressleiste des Browsers „about:config“ eingeben, die Warnung wegklicken und im Filter „pinch“ eingeben. Dadurch sollten – unter anderem – die vier relevanten Einträge browser.gesture.pinch.in, browser.gesture.pinch.in.shift, browser.gesture.pinch.out und browser.gesture.pinch.out.shift erscheinen. Mit einem Doppelklick setzt man für jeden Eintrag den entsprechenden Wert:

             browser.gesture.pinch.in         cmd_fullZoomReduce
             browser.gesture.pinch.in.shift   cmd_fullZoomReset
             browser.gesture.pinch.out        cmd_fullZoomEnlarge
             browser.gesture.pinch.out.shift  cmd_fullZoomReset

Nun lässt sich wie von iPhone & Co gewohnt der Zoomfaktor des Browserfensterinhalts mit zwei Fingern anpassen. Der Reset auf 100% kann mit ⌘+0 durchgeführt werden.

Praktisch.

 
 

PuTTY Timeouts

10 Mai

Nachdem ich heute zum – gefühlten – tausendsten Mal eine SSH Verbindung zum Server via PuTTY nach einem Timeout erneut geöffnet habe (also das Timeout mit OK bestätigen, das PuTTY Fenster zumachen, den PuTTY Manager neu öffnen, den Server aus den Favoriten auswählen, das Passwort eingeben), habe ich mich ein wenig schlau gemacht wie man diese Timeouts verhindern kann.

Eine kurze Google Suche brachte mich auf diesen Artikel.

Screenshot: PuTTY Konfigurationsfenster

Unter „Connection“ kann man ein Intervall (in Sekunden) angeben, in dem keep-alive packets an den Server gesendet werden. Wenn das Intervall kürzer ist als das Server-Timeout gehören nervige PuTTY Neuverbindungen der Vergangenheit an.

Einfach, aber wirklungsvoll.

 
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OSX: Festplatte voll, Thunderbird Bug

03 Mai

Bei nur 64GB (SSD-) Speicher auf dem MacBook Air überlegt man sich bei jedem Programm zweimal, ob man es nun wirklich installieren soll oder es nur unnütz Festplattenspeicher belegt. Dementsprechend überrascht war ich auch, als mir OSX meldete, dass die Systemplatte „fast“ voll sei.

Um dem Problem auf den Grund zu gehen, habe ich mir GrandPerspective empfehlen lassen. Der Download scheiterte allerdings, weil meine Festplatte voll war und 0 byte verfügbar waren. Interessanterweise änderte sich das auch nicht als ich einige Dateien temporär auf den HTPC verschob.

Nach einem Systemneustart und einem erneutem Verschieben von Dateien war der Download von GrandPerspective endlich möglich und bot mir folgendes Ergebnis nach einem Scan der kompletten Festplatte:

Screenshot: GrandPerspective

20.1 GB (das grosse Rechteck links) und 4.56 GB (das zweite grosse rote Rechteck) wurden von Dateien im Thunderbird Profile Ordner belegt! Zusammen mit den notwendigen 4 GB (weil 4 GB RAM) für das sleepimage macht das beinahe 50% der 60.3 GB Gesamtkapazität.

Gleichzeitig musste ich feststellen, dass Thunderbird 3.1.10 mich aus meinem Google-Mail Konto ausgesperrt hat. Jedenfalls erhielt ich beim Zugriff auf das Konto immer die Fehlermeldung

The server returned the error: Account exceeded bandwidth limits. (Failure)

Der Login via Web-Interface (in dem übrigens angezeigt wird, dass ich im Moment 1633 MB (21 %) meiner 7578 MB verwende) funktionierte allerdings ohne Probleme.

Ein Bug in Thunderbird scheint dafür zu sorgen, dass kontinuierlich Daten synchronisiert und vervielfältigt werden und dadurch gewisse Ordner im Thunderbird Profil aufgebläht werden. Bei meinen ersten Verschiebungsversuchen (siehe oben, zweiter Absatz) hatte ich nebenbei Thunderbird geöffnet, wodurch der freigewordene Festplattenplatz sofort wieder verwendet wurde. Erst ein Neustart und ein nicht-Starten von Thunderbird hat das (Teil-)Problem gelöst.

Die Lösung für das Gesamtproblem war simpel: Ich habe die betreffenden 20.1GB und 4.56GB Files gelöscht und Thunderbird 24 Stunden später neu gestartet. Der bandwidth-exceeded-Fehler von Google-Mail war verschwunden (vermutlich weil der Zähler nach einer gewissen Zeit wieder zurückgesetzt wird) und Thunderbird synchronisierte dank IMAP die gelöschten Ordner erneut – und diesmal korrekt – auf meine lokale Festplatte.

Ein erneuter Scan mit GrandPerspective zeigt eine mir wesentlich sympatischere Festplattenbelegung:

Screenshot: GrandPerspective

30.5 GB sind insgesamt belegt. Links oben ist wieder das 4 GB sleepimage, das grosse Rechteck unten zentral ist ein Truecrypt container, der via Dropbox synchronisiert wird. Oben gross mittig ist mein nun etwa 2 GB grosses Thunderbird Profil. Das relativ grosse dunkelrote Quadrat mit fast 1 GB im rechten oberen Bereich ist übrigens Adobe Acrobat 9 Pro, dafür muss ich mir bei Zeiten mal eine kleinere leichtgewichtigere Freeware Alternative suchen (Empfehlungen sind jederzeit willkommen!).

 

 
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„Forward-Delete“ auf MacBook Tastaturen

01 Mai

Nachdem ich mich gerade eben beim Programmieren wieder darüber geärgert habe, dass es auf meinem MacBook Air keine DEL/ENTF Taste gibt, habe ich mich mal näher und intensiver mit dem Thema befasst.

Meine neue Erkenntnis: Unter OSX kann man standardmässig mit der Kombination FN+BACKSPACE das Zeichen rechts vom Cursor löschen.

Mit der Software DoubleCommand lässt sich – unter anderem – das Forward-Delete auf eine Taste legen. Dazu installiert man das Programm und startet die Konfiguration via den OSX Systemeinstellungen (Kategorie „Sonstige“). Nachdem ich sowieso ein Feind der Umstelltaste bin, habe ich diese nun mit Forward-Delete belegt. Schade nur, dass das Halten der Caps-Lock-Taste kein kontinuierliches Löschen bewirkt. Jeder Druck löscht genau ein Zeichen.

Neben der Umstelltaste kann DoubleCommand auch die Backslash-Taste (habe ich auf meinem Schweizer Tastaturlayout aber nicht) oder die rechte ALT-Taste (für mich eher unpraktisch, damit schreibe ich meist das @ und die zum Programmieren nötigen Sonderzeichen) oder die Kombination SHIFT+BACKSPACE mit dem Forward-Delete belegen.

 
 

XML Notepad 2007

15 Mrz

XML Notepad 2007 ist eine brauchbare kostenlose Alternative zur Kaufsoftware XMLSpy.

Empfehlung.